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Horseshoe Bend: Ein Must-See in Arizona

Horseshoe Bend

Der wunderschöne Bundesstaat Arizona im Südwesten der USA hat eine Vielzahl sehenswerter Naturwunder zu bieten. Darunter ist der Grand Canyon der wahrscheinlich berühmteste Vertreter. Ein absolutes Highlight und unbedingtes Must-See bei einem Trip nach Arizona ist für mich aber vor allem der Horseshoe Bend nahe der Stadt Page. Warum dies so ist, erfährst du in diesem Artikel, zunächst ein paar Daten und Fakten zum Horseshoe Bend.

Daten & Fakten zum Horseshoe Bend

Beim Horseshoe Bend handelt es sich um einen hufeisenförmigen Mäander des Colorado River, keine 10 Kilometer südwestlich der Stadt Page (Arizona) an der US 89 gelegen. In rund 1300 Meter Höhe über dem Meeresspiegel befindet sich ein Aussichtspunkt von wo aus der etwa 300 Meter tiefer fließende Colorado River eingesehen werden kann. Der Aussichtspunkt kann über einen Trail von etwa 2,4 Kilometer (Round Trip) erreicht werden. Der Zutritt zum Horseshoe Bend ist kostenlos (Stand September 2016).

ParkplatzGPS: N36° 52.593 W111° 30.154
Horseshoe BendGPS: N36° 52.749 W111° 30.628
Distanz (Round Trip)1.5 Meilen (2.4 km)
Dauerca. 45 Minuten (Roundtrip)
Geländeleicht, sandiger Untergrund

Unser Besuch am Horseshoe Bend

Wir haben den Horseshoe Bend bereits zweimal (August 2015, September 2016) besucht. Nachdem wir 2015 nur kurz nachmittags dort waren, waren wir 2016 auch zum Sonnenuntergang am Horseshoe Bend, denn meiner Meinung nach ist es zu dieser Zeit am schönsten dort.

Bei unseren Besuchen zur Mittagszeit war auf dem Trail und am Horseshoe Bend immer sehr viel los, denn es ist eine sehr beliebte Location für zahlreiche Besucher. Das liegt natürlich auch daran, dass er sich bei einem Roadtrip sehr gut als kurzes Zwischenziel einbauen lässt. Zwar ist der Weg recht kurz und leicht zu laufen, jedoch sollte er dennoch nicht unterschätzt werden. Gerade zur Mittagszeit brannte die Sonne erbarmungslos auf uns nieder. Also ausreichend Wasser mitnehmen!

Nach etwa 20 Minuten standen wir dann mit offenem Mund am Abgrund und erblickten in 300 Meter Tiefe den sich durch die Schlucht schlängelnden Colorado River. Ein sagenhafter Anblick, und mit Worten nur schwer zu beschreiben. Ein wenig erstaunt waren wir nebenbei bemerkt irgendwie schon, dass es hier keinerlei Absicherung gibt. Dadurch wirkt die Location erfreulich naturbelassen.

Zunächst musste ich einen Objektivwechsel an meiner Nikon vornehmen, denn ein UWW-Objektiv ist hier Pflicht. Dann aber konnte die Foto-Session beginnen.

Horseshoe Bend

Nikon D5300 @ 10mm | ƒ/11.0 | 1/100s | ISO100

Zum Vergleich mal ein Bild aus 2015, wo ich noch mit 18mm (28mm im KB) Brennweite auskommen musste. Der Horseshoe Bend ist so nicht wirklich zufriedenstellend auf eine einzelne Aufnahme zu bekommen.

Horseshoe Bend

Nikon D5300 @ 18mm | ƒ/11.0 | 1/250s | ISO200

Ein kleines Erinnerungsfoto konnte auch ich mir nicht entgehen lassen.

Horseshoe Bend

So beeindruckend der Horseshoe Bend zu jeder Tageszeit auch wirkt, zum Sonnenuntergang ist sein Anblick ein Traum. Daher machten wir uns 2016 noch ein zweites Mal auf den Weg. Ich rate, 1-2 Stunden vor Sonnenuntergang bereits dort zu sein, denn sonst sind die wenigen wirklich guten Plätze zum Fotografieren aufgrund des großen Andrangs schnell vergeben.

Der Moment, in dem die Sonne dann am Horizont verschwand war traumhaft schön. Ein  wirklich sagenhafter Ort, um einen Sonnenuntergang zu genießen.

Horseshoe Bend

Nikon D5300 @ 10mm | ƒ/10.0 | ISO100 | HDR (3 Bilder, -2EV 0EV +2EV)


Foto-Tipps zum Horseshoe Bend

Aufgrund meiner Vorort-Erfahrung zur Fotografie des Horseshoe Bend habe ich Foto-Tipps zu dieser Location inkl. meines verwendeten Foto-Equipments zusammengestellt.

Tipps zur Fotografie des Horseshoe Bend
  • Fotoausrüstung:
    UWW Objektiv* mit einer Brennweite von mindestens 14mm (DX-Format) bzw. 21mm (Kleinbildformat)

    Stativ* empfehlenswert, für HDR Aufnahmen Pflicht
    Grauverlaufsfilter* empfehlenswert (Kompensation der Lichtkontraste zwischen Himmel und Horseshoe Bend)
  • Beste Zeit für Fotos:
    – Goldene Stunde (morgens und abends)
    – Sonnenuntergang
  • Aufnahmetipps:
    – Einbezug von Vordergrund (z.B. Felsen) in das Bild für eine gute Tiefenwirkung

    – Wahl einer kleinen Blende (Stichwort Schärfentiefe)
    – Kein UWW-Objektiv? Mache mehrere Einzelaufnahmen setze sie später am PC zusammen
    – Kein Grauverlaufsfilter? Die HDR Aufnahmetechnik eignet sich bei diesem Motiv auch gut um die Lichtkontraste zu kompensieren

* Affiliate-Link: Danke für deine Unterstützung!

Fazit & Food Tipp für Page

Der Horseshoe Bend hat sich für uns zu einem Pflichtbesuch entwickelt, wenn wir in der Gegend um Page sind. Wir sind immer wieder aufs neue von diesem Naturwunder beeindruckt. Ich kann jedem einen Besuch vor allem zum Sonnenuntergang ans Herz legen, dann nämlich versprüht dieser Ort eine ganz besondere Atmosphäre.

Zum Abschluss habe ich noch einen Food-Tipp im nahegelegenen Page. Dort gibt es ein uriges und sehr gutes Barbecue Restaurant in einer ehemaligen Tankstelle, das Big John’s Texas BBQ. Man kann dort draußen sitzen und am Abend bei toller Live-Musik sein Essen genießen.

Big John's Texas BBQ

Big John’s Texas BBQ

Big John's Texas BBQ

„The Sampler“

 

Zum Schluss noch ein paar bewegte Bilder zum Big John’s Texas BBQ.

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* Transparenz: Das vorgestellte Equipment habe ich selber gekauft. Ich wurde für diesen Artikel von niemandem bezahlt oder unterstützt. Falls du die genannten Produkte bei Amazon erwerben möchtest, würde ich mich freuen wenn du es über die mit (*) gekennzeichneten Links tust. Es kostet dich nicht mehr und ich bekomme eine kleine Provision.

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